
Das Wichtigste zu Pak Choi Pfannengemüse in 30 Sekunden
- Zubereitungszeit: 25 Minuten
- Schwierigkeit: Einfach
- Das Besondere: Pak Choi wird hier nicht asiatisch, sondern deftig-westlich zubereitet, mit ausgelassenem Speck, Muskat und Rinderbrühe.
- Perfekt für: Alle, die eine schnelle Gemüsebeilage zu Frikadellen, Kurzgebratenem oder Kartoffeln suchen.
Pak Choi Pfannengemüse ist eine herzhafte Beilage, bei der milde Asia-Kohl wie ein heimisches Pfannengemüse behandelt wird. Der Speck bringt die kräftige Würze, die Brühe macht alles schön saftig. In 25 Minuten steht die Pfanne auf dem Tisch.
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Deftig statt Sojasauce
Pak Choi Pfannengemüse mit Speck ist unsere Antwort auf eine Frage, die uns tatsächlich schon öfter erreicht hat: Was mache ich mit Pak Choi, wenn ich gerade keine Lust auf Asia-Küche habe? Fast jedes Rezept da draußen greift zu Sojasauce und Ingwer. Schmeckt auch, keine Frage, unser Einfacher Pak Choi in 10 Minuten ist genau so eine schnelle, knackige Variante mit asiatischen Aromen. Aber Pak Choi kann auch anders sein.
Bei uns kam die Idee an einem ganz normalen Donnerstag. Frikadellen waren geplant, das übliche Beilagengemüse war aus, aber im Gemüsefach lagen noch zwei Pak Choi. Außerdem habe ich ihn längere Zeit behandelt wie Wirsing oder ähnlich zu unserem Endivien untereinander: Speck auslassen, Zwiebeln dazu, Muskat, Brühe. Ehrlich gesagt hatte ich keine großen Erwartungen. Das Ergebnis passte aber so gut zu den Frikadellen, dass es regelmäßig auf dem Tisch landete.

Die wichtigsten Zutaten für Pak Choi Pfannengemüse
Pak Choi – Der milde Verwandte des Chinakohls schmeckt leicht senfig und deutlich weniger kohlig als Wirsing oder Weißkohl. Für dieses Rezept brauchst du zwei normalgroße Köpfe, Mini Pak Choi geht auch, dann nimmst du vier.
Speckwürfel – Sie sind hier der Geschmacksträger. Nimm den durchwachsenen Speck vom Metzger, der mehr Fett und Aroma als die mageren Würfel aus der Packung hinterlässt.
Rinderbrühe – Nur 100 ml, aber sie machen den Unterschied. Die Brühe löst die Röstaromen vom Pfannenboden und gart den Pak Choi fertig, ohne dass er austrocknet. Eine gute selbstgekochte Brühe wie bei unserem Geschmorter Rotkohl mit Bauchspeck lohnt sich, Instantbrühe funktioniert aber auch.
Zwiebel und Knoblauch – Die klassische Basis. Fein gewürfelt, damit sie in der kurzen Garzeit weich werden.
Muskat – Ein Preis reicht. Muskat und Kohlgemüse sind ein altes Paar, das hier überraschend gut mit dem Asia-Kohl harmoniert.
Butterschmalz – Optional. Nur nötig, wenn dein Speck zu mager war und kaum Fett in die Pfanne gelassen hat.

So gelingt dein Pak Choi Pfannengemüse garantiert
Der entscheidende Punkt: Lass dem Pak Choi Zeit, echte Röstaromen zu entwickeln, bevor du ablöschst. Wer zu früh Brühe angießt, kocht das Gemüse nur und verschenkt genau die Tiefe, die dieses Rezept ausmacht.
Drei Dinge gehen beim Pak Choi braten extern schief. Erstens: Speck und Gemüse zusammenköcheln lassen. Dann wird der Speck gummiartig. Deshalb lassen wir ihn erst knusprig aus, nehmen ihn raus und geben ihn ganz zum Schluss zurück. Zweitens: Strunk und Blattgrün gleich behandeln. Die dicken weißen Stiele brauchen Hitze und Zeit, die zarten Blätter fast keine. Schneide die Stücke am Strunk etwas kleiner, dann passt das Timing. Dritte: zu viel Muskat. Er soll das Gericht tragen, nicht dominieren, ein Preis genügt wirklich.
Was unser Rezept von der üblichen Pak Choi-Beilage unterscheidet: keine Sojasauce, kein Sesam, sondern Speck, Muskat und Brühe. Das Ergebnis schmeckt eher nach Brauhaus als nach China-Restaurant und passt damit zu Gerichten, zu denen asiatischer Pak Choi einfach nicht funktioniert, etwa als zweite Beilage oder zu einem klassischen Braten.
📖 Rezept
Pak Choi Pfannengemüse
Zubereitungszeit
10 Minuten
Kochzeit
15 Minuten
Gesamtzeit
25 Minuten
🥕 Zutaten für das Rezept
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Pak Chois vom Strunk zupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln und den Knoblauch schälen.
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Speckwürfel in einer Pfanne goldbraun auslassen und dann auf einen Teller geben.
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Je nachdem wie fettig die Speckwürfel waren und wieviel Fett sie in der Pfanne hinterlassen haben, entweder mit diesem Fett oder mit dem zusätzlichen Butterschmalz den Pak Choi anbraten, Zwiebeln dazu geben, Knoblauch hineinpressen, mit Salz, Pfeffer und Muskatwürzen und das Gemüse anbraten, bis es Röstaromen entwickelt.
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Dann alles mit der Brühe ablöschen und ca. 7-10 Minuten köcheln lassen.
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Speckwürfel wieder dazu geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
Kalorien: 206kcal | Kohlenhydrate: 3G | Eiweiß: 22G | Fett: 12G | Zucker: 1G
Häufige Fragen zu Pak Choi Pfannengemüse kurz beantwortet
Ja, der Strunk ist komplett essbar. Nur das holzige Ende ganz unten schneidest du ab. Die weißen Stiele sind sogar der knackigste Teil und bringen im Pfannengemüse angenehmen Biss.
Pak Choi schmeckt mild, leicht senfig und deutlich zurückhaltender als heimische Kohlsorten. Die Blätter haben eine feine herbe Note. Genau diese Milde macht ihn so wandelbar, er nimmt kräftige Aromen wie Speck problemlos an.
Stark getrennt nicht, aber solltest du den Unterschied beachten. Die Stiele brauchen mehrere Minuten, die Blätter sind schnell sofort gar. Schneide die Stielstücke kleiner als das Blattgrün, dann kannst du alles zusammen in die Pfanne geben.
Diese deftige Variante passt zu allem, wozu du auch Wirsing oder Rahmkohl servieren würdest: Frikadellen, Schnitzel, Kurzgebratenes, Bratwurst. Mit Salzkartoffeln dazu wird eine vollwertige Mahlzeit daraus.
Ja, das geht problemlos. In der Pfanne bei mittlerer Hitze mit einem Schluck Brühe aufwärmen, dann bleibt es saftig. In der Mikrowelle wird das Blattgrün etwas weicher, geschmacklich verändert sich aber kaum etwas.
Lust aufs Nachkochen?
Dann schnapp dir zwei Pak Choi und probier die deftige Variante aus. Dazu passen Salzkartoffeln und du hast ein ehrliches Feierabendessen, das trotzdem nach mehr schmeckt als nach Standard. Viele von euch haben uns nach dem asiatischen Pak Choi geschrieben, dass sie den Kohl jetzt regelmäßig kaufen. Diese Version hier ist der nächste Schritt. Wenn du nachkochst, zeige uns dein Ergebnis gerne auf Instagram unter @gernekochenwir sind gespannt, wie sie dir schmeckt.
Loss et üch schmecke.

