Saftiger Zitronenkuchen vom Blech

Oft braucht es für den großen Genuss gar keine besonders raffinierte Torte, ein einfacher saftiger Zitronenkuchen tut´s auch 🙂 . Dieser Zitronenkuchen vom Blech ist ein echter Klassiker aus der Backstube. Mein Rezept ist seit 2014 online, und ich backe es gern immer wieder nach. Damit auch bei euch alles klappt, findet ihr in diesem Beitrag jetzt noch mehr Tipps und ein hilfreiches Video.

Darum lieben wir den Zitronenkuchen vom Blech

Das Zitronenkuchen-Rezept kursiert so oder so ähnlich wahrscheinlich in vielen Familien. Was auch kein Wunder ist, schlägt es schließlich mehrere Fliegen mit einer Klappe:

  • Der Zitronenkuchen vom Blech hat eine Tolle Konsistenz: super fluffig und saftig gleichzeitig. Und natürlich schmeckt er herrlich zitronig.
  • Es ist der perfekte Anfänger-Kuchen: einfach, gelingsicher, schnell und lecker. Und auch allgemein super, wenn ihr viel um die Ohren habt, aber viele Stücke Kuchen braucht 😉
  • Der Zitronenkuchen vom Blech passt zu Jede Jahreszeit und Gelegenheit: Zum Kaffeeklatsch genauso wie für den Schulbasar, für die Kindergeburtstagsparty genauso wie fürs Gartenfest.
  • Viele Zitronenblechkuchen-Rezepte basieren auf gleich viel Butter, Zucker und Mehl. Das wird einfach nur pappsüß und fettig. Klar, auch bei meinem handelt es sich nicht um Diätkuchen 😉 ; Er schmeckt aber ausgewogen lecker.
  • Last but not least: Omas Zitronenkuchen vom Blech basiert auf einem Familienrezeptdas seit Jahrzehnten erprobt ist. Schaut euch gerne die vielen positiven Leserkommentare und 2.500 tollen Bewertungen an.

Die Zitronenkuchen-Zutaten

Beim Zitronenkuchen vom Blech handelt es sich um ein klassisches Rührteig-Rezept. Dementsprechend benötigt ihr die Grundzutaten Weizenmehl (oder helles Dinkelmehl), Backpulvernormal weißer Zucker und etwas Milch. Zum saftigen Zitronen-Kuchen wird das Ganze durch die folgenden Zutaten:

  • Zitronensaft Ihr könnt ihr selbst drücken oder fertig aus der großen Flasche nehmen, nur bitte keins von den kleinen Zitronen-Fix-Plastikfläschchen. Den Zitronenabrieb nehme ich meist fertig gemahlen aus dem Döschen; Frisch abgeriebene Bio-Zitronenschale schmeckt etwas anders und milder, geht aber genauso.
  • Butter Gibt dem Zitronenkuchen vom Blech sein feines buttriges Aroma. Damit der Teig homogen wird, muss er weich und zimmerwarm sein. Margarine geht auch, empfehle ich aus Geschmacksgründen aber nicht. Wer den Zitronenkuchen mit Öl statt Butter backen möchte, nimmt etwa ein Fünftel weniger Öl.
  • Eier stecken 6 Stück drin. Wer auch einen Blechkuchen mit vielen Eiern sucht, weil noch welche weg müssen, ist hier genau richtig 😉 . Achten Sie nur auf die Größe: Sie sollte M sein (aber selbst da gibt es ziemliche Gewichtsunterschiede). Mit Größe L lieber nur 5 nehmen, sonst schmeckt´s nach Omelett.
  • Der Zitronen-Zuckerguss aus Puderzucker, Milch und Zitronensaft schmeckt intensiv nach Zitrone und bekommt durch die Milch eine schöne deckende Farbe.

Übrigens: Ich habe die Teig-Mengen bei der letzten Aktualisierung minimal erhöht, damit der Zitronenkuchen richtig schön hoch wird. Die Verhältnisse untereinander sind gleich geblieben. Wer das Rezept in der alten Fassung im Kopf hat und mag, kann es genauso weiter backen.

Omas saftiger Zitronenkuchen auf dem Blech mit ZuckergussOmas saftiger Zitronenkuchen auf dem Blech mit Zuckerguss

Zitronenkuchen vom Blech: So einfach geht’s

Viel einfacher und schneller geht´s kaum: Der Zitronenkuchen vom Blech besteht aus einem einfachen Teig, der gebacken und hinterher mit Guss bestrichen wird. Die genaue Zubereitung seht ihr hier im Video – inklusive der Stellen, auf die ihr achten müsst:

Meine Tipps: So wird Zitronenkuchen saftig, hoch & lecker

  1. Das Blech entscheidet über die Höhe und Saftigkeit. Mein Rezept ist für ein Blech von etwa 30 mal 40 cm gedacht. Messt eures einmal nach; Wenn eures deutlich größer ist, wird der Teig natürlich dünner. Genau daran liegt es immer, wenn ein Zitronenkuchen vom Blech flach bleibt oder trocken wird. Ist euer Blech viel größer, begrenzt ihr es besser mit einem Backrahmen oder doppelt gefalteter Alufolie.
  2. Passt die Zitronenmenge an. Wer es noch intensiver will, nimmt mehr Zitronenabrieb und streut zum Schluss noch Zitronenzesten auf den Guss. Das sieht hübsch aus und bringt gleich noch mal Aroma mit.
  3. Verzichtet nicht auf den Zitronenguss. Theoretisch kann man zwar auch nur Puderzucker drüber stäuben; Besonders lecker wird der saftige Zitronenkuchen vom Blech mit Guss. Dafür eignet sich die fertig gekaufte Zitronenglasur; Selbstgemachter Zuckerguss dauert allerdings auch nicht länger als das Aufwärmen des Convenience-Produkts. Die Glasur ist nicht nur Deko, sie hält den Zitronenkuchen auch länger frisch.

Häufige Fragen zum Rezept

Kann ich den Zitronenkuchen vorbereiten und einfrieren?

Ja, beides. Richtig verpackt bleibt er frisch, ihr könnt ihn auch gut 2 Tage vorher backen. Manche finden ihn sogar besser durchgezogen. Einfrieren klappt auch, am liebsten gleich in Stücken, aufgetaut wird er (noch eingepackt!) bei Zimmertemperatur. Das dauert vielleicht 2 Stunden.

Wie soll man den Zitronenblechkuchen am besten aufbewahren?

Am besten wickelt ihr ihn gut in Alufolie oder lagert ihn, noch besser, in einer gut schließenden Kuchenbox mit Deckel.

Funktioniert das Zitronenkuchen-Rezept auch in der Kastenform oder Springform?

Das Rezept ist fürs Backblech gemacht, derselbe Teig geht aber natürlich auch in anderen Formen. Für eine Kastenform von 24-26 cm nimmt ihr ganz grob die Hälfte der Zutaten, für eine Springform ebenfalls. Wenn der Teig in einer anderen Form deutlich höher oder flacher als ca. 4 cm beträgt, dauert das Backen entsprechend länger oder kürzer. Macht auf jeden Fall eine Stäbchenprobe.

Falls ihr jetzt Lust auf Zitronenkuchen-Rezepte bekommen habt, probiert das Rezept unbedingt bald mal aus! Bei mir findet ihr auch viele weitere tolle Varianten, etwa den Zitronen-Butterkeks-Kuchen, den Zitronen-Mandel-Kuchen oder den Zitronen-Joghurt-Gugelhupf. Und wenn ihr kein Weizenmehl vertraglich vereinbart hat, backt doch mal den glutenfreien Zitronenkuchen, der sehr ähnlich wie dieses Rezept hier ist – und genauso lecker!

Zitronenkuchen vom Blech

Dieser saftige Blechkuchen mit Zitrone ist ein echter Kuchenklassiker, der sich auch für Anfänger eignet. Schmeckt superlecker, geht schnell und hält sich lange frisch

Vorbereitung20 Minuten

Backzeit22 Minuten

  • 300 Gramm Butter, 210 Gramm Zucker

    Ofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech (ca. 30*40 cm) mit Backpapier auslegen, den Rand einfetten. Die weiche Butter und den Zucker mit dem Rührbesen des Handmixers oder der Küchenmaschine einige Minuten lang rühren, bis die Masse schaumig wird.

  • 6 mittelgroße Eier, 400 Gramm Weizenmehl, 1 Päckchen Backpulver, 4 Esslöffel Zitronensaft, 2 Esslöffel abgeriebene Zitronenschale, 2 Esslöffel Milch

    Die Eier nach und nach dazugeben und gut unterrühren. Dann Zitronenschale, Mehl, Backpulver und zuletzt Zitronensaft sowie Milch mit in die Schüssel geben und alles möglichst kurz zu einem homogenen Teig verrühren.

  • Rührteig auf dem Blech verteilen und glattstreichen. Etwa 21-24 Minuten backen, bis der Zitronenkuchen schön hellbraun ist. Unbedingt Stäbchenprobe machen; Er kann innen ruhig noch etwas feucht sein.

  • 250 Gramm Puderzucker, 3 Esslöffel Zitronensaft, 3 Esslöffel Milch

    Für den Zitronenguss den Puderzucker fein sieben und nach und nach mit so viel Zitronensaft und Milch verrühren, bis ein zähflüssiger Guss entsteht, der sich aber gut verteilen lässt. Nach Belieben mit Zitronenzesten dekorieren.

  • Mengen: Ich habe die Mengen bei der letzten Aktualisierung leicht erhöht, damit ein 30*40 cm großes Blech gut gefüllt ist und der Kuchen richtig hoch wird. Die alte Fassung mit 270 g Butter, 200 g Zucker und 360 g Mehl funktioniert genauso, der Kuchen wird damit nur etwas niedriger.
  • Zitronen-Aroma: Ihr könnt selbst gepressten Zitronensaft genauso verwenden wie fertig aus dem Supermarkt in der Flasche, allerdings keine der kleinen Zitronen-Fix-Plastikfläschchen.
  • Aufbewahren und Einfrieren: Richtig verpackt hält er sich einige Tage frisch. Einfrieren klappt gut, am besten gleich in Stücken, mit oder ohne Guss. Zum Auftauen reicht ein bis zwei Stunden bei Zimmertemperatur in der Kuchenbox.

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