
Flauschig, saftig und familientauglich: Diese selbstgemachten Proteinbrötchen haben uns absolut überzeugt! Als ich sie zum ersten Mal für unser Abendessen gebacken habe, war ich ehrlich gesagt etwas skeptisch. Die Kinder wussten nicht, dass es High Protein-Brötchen mit Quark waren. Und dann haben sie tatsächlich gesagt: „Das war so gut, Mama, wieder machen!“ 😉
5 gute Gründe für selbstgemachte Proteinbrötchen
- Sie schmecken wie echte Brötchen. Kein Vergleich mit den Frischkäse-Eier-„Wolken“, die früher mal angesagt waren, aber eher an Soufflé oder Omelette erinnern. Diese Eiweißbrötchen hier sind wirklich Brötchen.
- Luftig und saftig: Ok, man kann die Konsistenz nicht ganz mit klassischen „leichten“ Brötchen oder Baguettebrötchen vergleichen, aber sie sind auf keinen Fall so kompakt wie das (ebenfalls leckere!) Proteinbrot.
- Blitzschnell und einfach: Für das Proteinbrötchen-Rezept braucht ihr nur 10 Minuten Arbeitszeit. Da nichts gehen muss, kein Rundwirken oder kompliziertes Formen nötig ist, sind die Eiweißbrötchen auch einfach zu backen.
- Nur Zutaten aus jedem Supermarkt: Im Rezept stehen nämlich weder Proteinpulver noch Spezialmehle.
- Viel Eiweiß: Die High Protein Brötchen haben bei unter 100 Kalorien rund 7 g Protein pro Stück, knapp 30 % der Kalorien stammen aus Eiweiß.

Die Zutaten für Eiweißbrötchen
Wenn ihr Proteinbrötchen selber machen wollt, müsst ihr nicht erst in ein Spezialgeschäft gehen, sondern könnt mit Standardzutaten direkt loslegen 😉
- Magerquark Liefert Eiweiß und macht den Teig wie bei den Müslibrötchen feucht. Weil jeder Quark eine etwas andere Konsistenz hat, kommt noch minimal Wasser nach Gefühl dazu.
- Mehl Typ 405 oder 550 oder italienisches Mehl 00 funktionieren gleichermaßen. Wer lieber mit (hellem) Dinkelmehl backt, kann das auch tun. Vollkorn empfehle ich eher nicht. Ich habe das Proteinbrötchen-Rezept auch schon mit speziellem High-Protein-Mehl gebacken. Das geht gut, wird noch luftiger, bringt aber auch nur rund 1,5 g Eiweiß mehr pro Stück.
- Backpulver und etwas Trockenhefe Machen Sie die Eiweißbrötchen fluffig und locker. Auf die Hefe kann man wahrscheinlich auch verzichten; Ich habe mich an den schnellen Schokobrötchen orientiert.
- Salz und Zucker schmecken in der Kombi am besten; Die Variante nur mit Salz war mir etwas zu salzig.
Übrigens: Eigentlich war der Plan, den Teig mit Ei zu machen; Ich hatte aber keins mehr, und es geht wunderbar ohne 😉

Meine Tipps: So gelingt das Proteinbrötchen-Rezept
- Die richtige Teigkonsistenz ist wichtigdamit ihr ohne Nervenzusammenbruch Proteinbrötchen formen könnt, diese andererseits aber auch schön saftig werden. Der Teig wirkt erstmal trocken. Knetet nur kurz und gebt ggf. schluckweise Wasser zu. Das Ziel: gerade so formbar, weder matschig noch staubtrocken.
- Kleinere Eiweißbrötchen sind besser. Wenn sie pro Stück 60 bis maximal 70g wiegen, backen sie einfach besser durch, ohne außen zu verbrennen.
- Nehmt Körner und Saaten: Es geht zwar auch ohne, aber pur sehen die Eiweißbrötchen mit Quark – ehrlich gesagt – eher hässlich aus. Die unebene raue Oberfläche ist bei Backpulver-Teig allerdings normal.
- Die Backtemperatur sollte nicht zu hoch sein: Viele Rezepte für High Protein Brötchen nennen 200 Grad oder mehr. Dann werden die Quarkbrötchen aber obendrauf ziemlich dunkel und sind innen noch halb roh. Lieber 190 Grad und gegen eventuell Ende abdecken.


Proteinbrötchen aufbewahren und aufbacken
Die Eiweißbrötchen eignen sich wie der Low Carb Quarkauflauf oder die Proteinbrownies gut fürs gesunde Meal Prep. Warm aus dem Ofen sind sie noch etwas feuchter. Ich bewahre sie abgekühlt gern in einem Brotbeutel o.ä. auf; Danach sind sie weich, aber nicht matschig. Einfach kurz auf den Toaster aufbacken, perfekt! Proteinbrötchen einfrieren geht ebenfalls gut; Das würde ich eh empfehlen, wenn ihr sie länger als 1-2 Tage aufbewahren wollt. Gut verpackt bei Zimmertemperatur auftauen lassen und ganz kurz aufbacken.
Ich bin gespannt auf euer Feedback zu diesem Proteinbrötchen-Rezept 🙂 Übrigens, wenn ihr etwas Ähnliches in Laibform haben möchtet, testet doch auch mal mein schnelles Quarkbrot. Und die Low Carb Brötchen mit Frischkäse ohne Mehl sind eine gute Alternative für alle, die sich kohlenhydratarm ernähren.
Proteinbrötchen
Schnelles und einfaches Rezept für selbstgemachte Eiweißbrötchen mit Quark. Werden herrlich saftig und luftig!
- 280 Gramm Weizenmehl Typ 405/550/00
- 10 Gramm Backpulver
- 2 Gramm Trockenhefe
- 6 Gramm Salz ca. 1,5 gestrichene TL
- 2 Gramm Zucker ca. 0,5 gestrichene TL
- 500 Gramm Magerquark
- 60 Milliliter Wasser grobe Angabe
- Kerne und Saaten nach Belieben
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Den Ofen auf 190 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen.
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In einer Schüssel das Mehl mit einem Löffel sehr gut mit dem Backpulver, den Trockenhefe, dem Salz und dem Zucker vermischen.
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Den Quark und erst einmal 40 ml Wasser hinzufügen und alles mit den Knethaken der Küchenmaschine möglichst kurz miteinander verkneten. Der Teig wirkt zunächst trocken.
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Danach kurz mit der Hand nacharbeiten, bis er gerade so formbar ist, weder matschig noch staubtrocken.
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Den Teig in ca. 14 Stücke teilen (je ca. 60 Gramm) und mit angefeuchteten Händen großzügig Kugeln formen. Die Oberseite nach Belieben in Körner drücken. Die Brötchen mit etwas Abstand auf dem Blech verteilen.
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Die Brötchen auf der zweiten Schiene von unten etwa 21-25 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Ggf. eines zum Test aufbrechen, ob es durchgebacken ist; Sie sind im warmen Zustand allerdings durchaus feucht. Auf einem Gitter abkühlen lassen.
Bleibt der Teig sehr trocken, schluckweise mehr Wasser nachgeben und vor jedem weiteren Schluck kurz abwarten.
Werden sie zu dunkel, die Brötchen gegen Ende abdecken.
Portionsgröße: 1BrötchenKalorien: 94kcalKohlenhydrate: 16GZucker: 1,6GEiweiß: 7GFett: 0,3G
