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Über Tofu macht man keine Witze – das ist geschmacklos!
Dieser Witz gehört mittlerweile zu den Klassikern aus der veganen Witzekiste. Dabei lässt sich Tofu richtig geschmackvoll zubereiten – mit einem einfachen Trick!
Das A und O bei der Tofuzubereitung ist das Auspressen. Es ist ein echter Gamechanger, wenn es um die Zubereitung von Tofu geht!
Der Hintergrund: Tofu enthält von Haus aus viel Wasser. Wenn ihr möglichst viel davon auspresst, kann der Tofu mehr leckere Marinade aufnehmen – und gewinnt an Geschmack. Mit etwas Übung wird der Tofu so lecker wie im Restaurant – oder noch leckerer!
Es lohnt sich auch unbedingt, den Tofu vor dem Braten oder Frittieren auszupressen. Schon zehn Minuten helfen dabei. Noch besser ist es allerdings, wenn ihr eurem Tofu dafür ein oder zwei Stunden Zeit gebt.
Auspressen könnt ihr euren Tofu zum Beispiel, indem ihr ihn mit Küchentüchern oder sauberen Handtüchern umwickelt und danach mit dicken Büchern oder ähnlichem beschwert.
Bei mir mussten beim Auspressen zunächst schwere Blumentöpfe zurückgehalten werden. Eines Tages wurde mir das zu blöd und ich habe mir eine Tofupresse gekauft. Die habe ich bis heute ziemlich oft im Gebrauch.
Tofupressen könnt ihr teilweise im Einzelhandel vor Ort kaufen, eine größere Auswahl findet ihr im Internet. Mit meinem Modell bin ich sehr zufrieden.
Es gibt sogar Experten, die Tofu gleich zweimal hintereinander einfrieren, um den Effekt noch zu verstärken. Und wenn ihr vorher noch drückt, habt ihr die optimalen Voraussetzungen.
Tipps und Tricks zum Marinieren von Tofu findet ihr in Kürze in einem weiteren Artikel!
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Veröffentlichung:
Autor: Ulrike Steiner
