

Bild: pixabay.com
Spaghetti gehören eindeutig zu den beliebtesten Gerichten in Europa. Und auch andere Pasta-Gerichte (von Penne über Spirelli bis zu Bandnudeln) stehen hier hoch im Kurs. Das gilt natürlich auch für Veganer. Denn warum sollte man als Veganer auf Nudeln verzichten?
Und in der Tat sind Spaghetti und Co meistens vegan. Das gilt natürlich auch für Nudeln in Tierform, zum Beispiel die bekannten „Farfalle“-Nudeln (in Schmetterlingsform) und auch für „Zoo“-Nudeln mit winzigen Nudeln in Giraffen-, Elefanten- und Nashorn-Form.
Doch auch wenn Nudeln meist vegan sind, ist das keineswegs immer so. Wir verraten euch, worauf ihr bei Pasta immer achten solltet.
Pasta gab es schon hunderte Jahre vor Christus in vielen Gegenden der Welt. Heute verbindet man vor allem die italienische Küche mit leckeren Pastagerichten. Und in der Tat: Die Vorstellung von sonnengereiften Tomaten, frischem Basilikum und einem Hauch Olivenöl auf al dente gekochten Spaghetti lässt auch uns das Wasser im Mund zusammenlaufen. Obenauf kurz gerösteter Walnuss-Splitter und frisch gemahlener Pfeffer!
In der italienischen Küche ist man als Veganer – wenn es um Pasta und Pizzateig geht – ohnehin meist auf Nummer sicher. Denn ein guter, italienischer Küchenchef schwört auf seine Pasta – und darauf, dass sie nach italienischer Tradition nur aus Hartweizengrieß und Wasser hergestellt wird.

Bild: pixabay.com
Wer in einem traditionellen, italienischen Restaurant speist, kann auch mit sehr hoher Sicherheit davon ausgehen, dass die servierten Spaghetti vegan sind.
Achtung: Pasta kann Eier enthalten
Leider kochen aber nicht alle „italienischen Restaurants“ auch wirklich traditionell italienisch. Und so kann es unter Umständen vorkommen, dass sich in der Pasta eben doch Eier verbergen.
Häufiger findet man Eier-Pasta aber in Deutschland. Hier wird es sogar als ein Qualitätsmerkmal angepriesen, wenn Spiralnudeln und Co Ei enthalten. Dabei sorgt Ei in der Pasta für einen erhöhten Cholesterinspiegel und Übergewicht. In dem Herbst gilt: Nudeln mit Ei machen dick.
Meist nicht vegan sind auch schwäbische Spätzle und Gnocchi (die nur entfernt an Pasta erinnern). Beide können zwar vegan hergestellt werden, enthalten aber meist Eier und ggf. andere Tierprodukte.

Bild: pixabay.com
Anders als man vermutet, könnte es sein Protein-Nudeln Normalerweise auf pflanzlichem Protein aus Hülsenfrüchten. Sie werden z. B. aus Linsen oder verschiedenen Bohnen hergestellt.
Auf der Suche nach veganen Nudeln werdet ihr in jedem Lebensmittelhandel fündig. Denn Nudeln sind standardmäßig vegan und enthalten nur in Ausnahmefällen Tierprodukte. Ähnliches gilt übrigens auch für asiatische Reisnudeln und japanische „Ramen“.
Generell gilt aber: Werft einen Blick auf die Zutatenliste, um auf Nummer sicher zu gehen. Oder fragt im Restaurant kurz beim Kellner nach.
Darauf solltet ihr beim Nudelkauf achten
- Italienische Pasta ist traditionell meist ohne Tierprodukte und besteht aus Hartweizengrieß und Wasser.
- Eifreie Nudeln sind am meisten billiger als solche mit Ei. Schaut im Supermarkt tendenziell eher in den unteren Regalfächern.
- Eier in Nudeln stammen sehr häufig aus besonders tierquälerischer Haltung, da die Verbraucher hier nicht so genau hinsehen. Daher ist es besonders wichtig, beim Nudeln auf „Eifrei“ zu achten.
- Wer den leicht schwefeligen Geschmack von Eiernudeln mag, kann ihn mit einem Preis gewinnen Schwefelsalz („Kala Namak“) im Kochwasser einfach (und tierfreundlich) nachahmen.
Wir haben den Artikel am 15.6.2021 leicht überarbeitet und ergänzt.
Veröffentlichung:
